0290

Was uns verbindet
hat die Sonne zusammengeschweisst,
der Wind festgeknotet.
Auch wenn die Wellen des Argwohns versucht haben,
uns zu zerschlagen,
das Misstrauen Sand in unsere Augen gestreut hat,
so hat die Zeit unsere Wunden zugenäht.
Jede Träne ist ein Schwur für die nächste.
Das Band zwischen unseren Herzen ist dicker als Blut.

0286

Mein lieber Herr Gesangsverein.
Wir versuchen gemeinsam die Kuh vom Eis zu holen
und Du sagst mir, dass Dein Schwein pfeift.
Du hörst ja auch die Nachtigall trapsen,
am Ende hat  jeder sein Päckchen und jedes Häuschen ein Kreuzchen.
Deine weiße Weste trägt dich durch den Tag
und gerne läge ich mit meinem Kopf auf deinem Kissen.
Leicht wie die Luft perlen die Gezeiten an Dir ab
und mischt sich doch mal eine Träne unters Volk,
knöpfst Du Dir Dein Knopfloch
und springst durch die Feuerreifen,
kalt wie Wasser.
Denn, ist die Katze gesund, freut sich der Mensch.

/leserstimmen

„Sehr schön, ich mag diese Sinnakrobatik, wirkt luftig und befreiend zugleich.“
(Proteus)

„Um projeto muito interessante e diferente que anda num limbo difícil de contextualizar. Refrescante!!!“
(João)

„Den Kalender hab ich mir genau angesehen, sehe aber leider keine Möglichkeit das auszustellen. Die Fotografien für sich genommen überzeugen mich nicht, und Texte sind prinzipiell schwer ausstellbar.“
(André)

„Dazu fällt mir absolut nichts ein.“
(Christoph)

„Matuschinski berührt mich, wo ich nicht so berührt werden möchte. Ich brauch‘ grad was Lustigeres! Aber tolle Fotos.“
(Jan)

„Hervorragende Texte.“
(Ewa)

„Schön und traurig.“
(Britta)

„Genialisches Projekt. Passt in keine Schublade. Große Klasse. Erste Liga.“
(Peter)

„Mittlerweile fühle ich mich provoziert und verarscht!“
(Ulrike über das Promoschinski-Video)

„Wunderschön!“
(Sanne)

„Starke Worte!“
(Matthias)

„Ich finde es einfach nur blöd!“
(Ursula)

„O espanto surge na magia do detalhe que me abraça pelo poder da imagem e me leva num sonho, não planeado, pela força da palavra. ADORO. Trabalho excelente que me faz querer ver, ver, ver mais e mais, e me deixa curiosa: que virá a seguir?!“
(Laura)

„Schön, die vielen verschiedenen Stimmen zu hören. Was ich von den Texten halten soll, weiß ich nicht. Aber schlecht sind sie nicht.“
(Anke)

„Poetry Slam meets Modern Art. Erfrischende Abwechslung im Einheitsbrei sonstiger Blogs.
Chapeau messieurs!“
(Jens)

„Das ist großartige Poesie! Bitte 1.000.000 Aufrufe !!!!!“
(Susanne)

„Die Gedichte und Fotos können einen süchtig machen!“
(Elke)

“Also, der Matuschinski, das ist nicht so meins … zu schnodderig und oft so gewollt intellektuell … nee, nee!“
(Barbara)

„Großartig!“
(Arne)

„VERY COOL!“
(Paul)

„Correspondances! Jam session projetée sur l’écran, ping-pong improvisé entre l’oeil et le verbe … Matuschinski, tu dévores la vie à pleines dents!“
(Céline)

„Tolles Projekt!“
(Lutz)

„Gefällt mir gut!“
(Stefan)

„Ah— beautiful and cruel language! [ … ] what i totally like is your HYPERPERSONAL approach to the things, to photography, art if you will. [ …] In this era, pictures only mean nothing. They are with too much. Hurdles of them. They blind us. Stories, I want them. You give them.“
(Reyer)

„Ich find’s eigentlich ganz cool …“
(Anne)

„Außergewöhnliches Strickmuster [ … ] ein Feuerwerk von messerscharfen Fotos [ … ] mit prallem Humor eingerahmt in ebenso poetische Texte [ … ] weckt die Neugierde [ … ] Gelungenes Kunstprojekt. [ … ] Da haben sich 2 gefunden. Was bestimmt auch Verleger und Liebhaber findet. Weiterstricken!“
(Ulrike)

Hinweis:

Alle obenstehenden Leserstimmen sind echt und haben uns auf verschiedenen Wegen genauso erreicht.

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0284

Die Luft ist warm wie frisch gebackenes Brot.
Du malst mir mit kundiger Hand Deine Geheimnisse hinter die Augen.
Wir verbrennen die Vergangenheit,
verscheuchen die Dämonen
und bitten die guten Geister zu Tisch.
Dabei bedienen wir uns an den Möglichkeiten
und tauschen Hilflosigkeit gegen Mut.
Aus der Verzweiflung bauen wir ein Schloß voll galoppierender Herzen,
die Sonne meint es gut mit uns und verschenkt ihre Wärme.
Der Himmel umarmt die Wolken,
wir schauen den Vögeln hinterher und verstecken unsere Angst.
Deine Augen,
ich schaue in den Spiegel aus blau.
Dahinter ergebe ich mich
dem Schicksal.

0283

Du treibst die Meute vor Dir her
wie eine Herde sorgloser Gedanken.
Wickelst dich dabei in Watte und die Anderen um Deine Finger.
In Deinen Stiefeln läufst du die sieben Meilen in weniger als nötig
und du weisst, dass man auch als Vorletzter
vom eigenen Hund gebissen werden kann.
Halte Dich an der kurzen Leine
und bitte mache das Licht aus,
wenn Du gehen solltest.

/mediaservice

Matu & Schinski werben seit ihrer Geburt im September 2018 nicht besonders aktiv für sich und  ihre Reichweite endet wahrscheinlich am Zaun ihrer Schrebergärten.
Die beiden wischen ihre Smartphones lieber in den Flugmodus,
lassen auf ihren Djembes die Slaps knallen,
spalten Holz und Haare,
hören Andy Partridge
oder geniessen das Knacken der morschen Äste bei knusprigen Fahrradtouren in die Funklöcher Brandenburgs.

Deshalb ist – nüchtern betrachtet – die Wahrscheinlichkeit, unbekannt und
unerkannt zu bleiben, recht hoch.

Für den Fall, daß die Damen und Herren aus den Feuilletons und Verlagen trotzdem über unsere Rohdiamanten stolpern sollten (Ja! Entdecken Sie uns! Das sichert Ihnen dickes Lob Ihres Ressortleiters und uns eine Runde Ruhm am Revers … !), haben wir hier vorsorglich ein kleines Textbaustein-Archiv für Sie eingerichtet, aus dem Sie sich großzügig bedienen dürfen:

„Feinfühlige Poesie auf zwei Kanälen …“

(Vorarlberger Nachrichten)

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„Poetisches Auge trifft auf sprachliche Urgewalten …“

(FAZ)

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„Matus Worte schlagen mächtige Funken auf den Bildern von Schinski. Wir warten mit grosser Spannung auf das angekündigte Buch!“

(Berliner Zeitung)

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„Jonathan Safran Foer trinkt Mezcal mit Martin Parr [ … ] und der Horizont verdunkelt sich …“

(ZEIT-Magazin)

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„Netflix war gestern!“

(hubbabubb auf Facebook)

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„#süchtig. #matuschinski sind #salzundpfeffer auf dem #schaummeinertage …“

(sparklehorse69 auf X)

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„Apokalyptische Schenkelklopfer“

(NZZ)

Hinweis:

Alle obenstehenden Rezensionen sind kompetent erstunken und erlogen, können aber durchaus Spuren von Wahrheit enthalten.