0294

Es ist nun muxmäuschenstill. 
Unnötig zu sagen, wie gerne ich Dir zuschaue.
Deine Arme rudern um die Wette.
Streichst Dir bunt Einen Tag.
Und den nächsten.
Es ist meine Sache nicht, Dir zu widersprechen. 
Überhaupt kann ich mir kaum das Wasser reichen.
Bis zum Kinn bin ich aufgefüllt mit lauter werdenden Farben.
Und verliebe mich im Jetzt.

0292

Die Quersumme aller Teile presst Dich in der Mitte zusammen.
Ein steter Fluss, still und klar wie ein See voller Wahrheiten.
Im Weggehen treten Deine Fußspuren auf der Stelle.
Du suchst Halt an den fliehenden Schatten in Deinem Kopf.
Die Gesichter wenden sich ab.
Du  findest dich in Deinem Spiegelbild.

0290

Was uns verbindet
hat die Sonne zusammengeschweisst,
der Wind festgeknotet.
Auch wenn die Wellen des Argwohns versucht haben,
uns zu zerschlagen,
das Misstrauen Sand in unsere Augen gestreut hat,
so hat die Zeit unsere Wunden zugenäht.
Jede Träne ist ein Schwur für die nächste.
Das Band zwischen unseren Herzen ist dicker als Blut.

0286

Mein lieber Herr Gesangsverein.
Wir versuchen gemeinsam die Kuh vom Eis zu holen
und Du sagst mir, dass Dein Schwein pfeift.
Du hörst ja auch die Nachtigall trapsen,
am Ende hat  jeder sein Päckchen und jedes Häuschen ein Kreuzchen.
Deine weiße Weste trägt dich durch den Tag
und gerne läge ich mit meinem Kopf auf deinem Kissen.
Leicht wie die Luft perlen die Gezeiten an Dir ab
und mischt sich doch mal eine Träne unters Volk,
knöpfst Du Dir Dein Knopfloch
und springst durch die Feuerreifen,
kalt wie Wasser.
Denn, ist die Katze gesund, freut sich der Mensch.