
Mein lieber Scholli.
Im schwarzgeräderten Licht trägst Du
Dein zitronengelbes Kleid aus Lakritz gestärktem Zwirn
so lässig über Deinen Schultern,
dass die Masse an der Rampe versucht,
ihre beschlagenen Körper in einem Meer aus Tönen zu versenken.
Es wird dem Ohrwurm hinterher gejagt, dass es eine Freude ist
und die Scheinwerfer – die trauen sich in Dein Gesicht.
Bevor Du jedoch spielst die Laute mit kundigem Daumen
flüchtet sich die Nacht nach draussen
und Du spielst auf der Gästeliste die letzte Geige.
An der Garderobe verlieren sich Deine Spuren
und der Himmel ist mal wieder wie gemalt.