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So wirft sich wie ein Vergessen der Schatten über unsere Gesichter.
Mut wird zur Verzweiflung,
Hoffnung findet Gnade im Gelächter vergangener Zeiten.
Auch die Liebe ist ein scheuer Vogel geworden,
sitzt nur zufällig auf hängenden Schultern.
Immer auf der Hut und zum Abflug bereit.
Wir schließen die Augen,
die Lider im Wind der Träume gespannt
und jede Reise ist eine Reise zu uns selbst.
Aus der naiven Neugier
ist eine melancholische Gleichgültigkeit geworden,
die uns erschreckt .
Lüften die Geheimnisse nur noch zu sachdienstlichen Hinweisen.
Der Wald umarmt den Gesang der Vögel,
wir sind die Besucher in einem Konzert aus Missverständnissen
und stossen uns unsere tauben Ohren.
Am Abend decken wir uns schließlich mit dem Schaum der Tage zu
und verdienen uns so eins um andere mal
ängstlich aber nicht allein sein zu wollen.

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