
Ich habe Dich zum Fressen gerne, sagte der Besen.
Und legte sich sanft in die Augen eines Betrachters.
Ich habe Dich gerne in meiner Nähe, sagte die Stille.
Und rief tief aus mir heraus.
Ich möchte gerne mehr mit Dir unternehmen, sagte die Zeit.
Und schielte dabei auf die Uhr.
Ich hätte gerne mehr Vertrauen zu dir, sagte das Gewissen.
Und biss sich an mir fest.
Ich brauche mehr Freiheit, sagte die Liebe.
Und ließ mich nicht mehr los.
Ich würde gerne mehr mit dir tanzen, sagte Dein Bauch.
Und dann drehen wir uns. Vergessen uns.
Ich würde gerne mehr applaudieren, sagten Deine Hände.
Und schon verstecken sie sich in den Taschen fremder Leute.
Ich würde gerne mehr mit Dir singen, sagte Deine Stimme.
Und ich höre ihr endlich mal zu.
Ich würde gerne sehen was Du siehst, sagten Deine Augen.
Und aus dem einen floss eine Träne, in dem anderen wohnt ein Krokodil.
Ich hätte gerne mehr Haare zum schütteln, sagte die Frisur.
Und der Kamm findet nur noch Halt in Deiner Hosentasche.
Ich bete, dass manche Dinge nie enden, sagte die Stimmung.
Und der Jubel schreit über das Feld.
Ich wünschte, Du hättest mehr Glauben, sagte die Religion.
Und hinter mir lacht der Schabernack.