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Ein Stahlross schnaubt und ächzt durchs Land,
schwarz hustet die Lunge zur Abfahrt,
die Weichen sind gestellt.
Übergebe die Schuld dem Schuldigen,
errege Dein Aufsehen und auf und davon.
Häßlich wie die Nacht verbiete ich dem Hass die Stimme,
verbiege die Richtung und
male mir die Landschaft auf die Linse.
Segel hart am Gegenwind,
mein glühendes Herz verkraftet
das grinsende Feuer Deiner Zwanglosigkeiten.
Verpöhnt und zugenäht reise ich von Dir zu mir und wieder zurück,
während der siedende Mittelpunkt um Erlösung bettelt.
Nun streue ich mir noch etwas Sand in die Augen, schlafe ein und
füttere mein Ego.

 

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