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Hinter vorgehaltener Hand spricht es sich leicht,
ich hätte Dir gerne noch viel von mir erzählt.
Aber Du ziehst tief und klammerst Dich an die verwesenden Tage.
Kryptische Wahrheiten zieren den Moment,
wehren meine Versuche ab,
Dir nah sein zu dürfen.
Die Furcht ist die Mutter aller Ängste,
nichts fürchte ich mehr als steinblässige Kälte,
wir übernachten im Kühlschrank unserer Träume.
Aufwachen unmöglich.
So wirst Du nie erfahren, wer wir wirklich sein können,
winkst mit viel zu kurzen Armen,
ich sehe gefrorene Steine,
Deine Bewegung wird einzementiert
und auch der Dornröschenschlaf kann uns nicht mehr helfen.
Langsam verblutet die Zeit.

 

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