0102

© MatuSchinski

 

Bei allem Respekt.
Aber das hier ist ja wohl kaum Rügen.
Lügen haben kurze Beine.
Ratzfatz das viel zu enge Streifenshirt übergestreift,
auf ein Bein gestellt.
An der Reling stehen und aus allen Wolken schauen.
Wären jetzt noch die Steine lackiert wie Fußnägel,
die Freiheit weniger als zementschwer
und die Tage nicht eine ständige Wiederkehr.
Der nächste Morgen ein anderer Tag
und die Abendsonne zur Abwechslung
am Anfang des Schlafes.
Und der Wärter nicht mein einziger Freund.
Dann.
Stahlblau stiert der Himmel.
Das Wasser.
Wie Blut in den Adern.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s