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Der Fischer,
der Fischer liegt bei den Fischen.
Gefangen im Netz seiner Tränen.
Der Fischer,
liegt bei den Seinen,
eng an eng.
Liegt Zahl an Zahl,
Durst an Durst.
Salz ertränkt die Zunge,
sprich.
Der Fischer liegt Auge an Auge,
es liegt in seiner Macht.
Der Fischer liegt bei den Seinen,
liegt bei den Fischen.
In den Abgründen.
Der Fisch weiss,
dass jedem Fisch am Ende das Ende droht,
und jedem Anfang auch.
Da weinte der Fischer.

 

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