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In den Traditionen Deiner Wahrheiten moderierst Du
dir stilblütenhaft eine gewisse Ehrlichkeit an,
die sich sicherlich gut anfühlt.
Die sich sehen lassen kann.
Verschone uns mit vielleicht und wir schauen mal,
der gerade Weg ist der, den wir gehen wollen.
Stecke den Kopf ganz weit in das Bild
und kämme Deine spitzblättrigen Wahrheiten.
Bedanke Dich dafür beim Pförtner und dem nächsten Geldautomaten.
Er wird es danken.
Nimm den Verkäufer in der Kurzwarenabteilung lange in den Arm,
tanze mit der Frau vom Chef durch die Fahrstühle
und bezahle Deine Schulden immer in bar.
Trage mal wieder bunte Socken
und umarme hier und dort einen Baum.
Solltest Du eine Reise planen, nimm das Fahrrad
und schwimme in Richtung Mond.
Giesse mit Sachverstand Deine Beziehungen,
auch Pflanzen brauchen Liebe.
Sprich mit den Hühnern
und streichele dem Argwohn seine Gewohnheiten aus.
Letztendlich ist der Tag an dem Du weisst, warum, der entscheidende.
Schön wäre es, wenn Du ihn entdeckst, irgendwann.
Der andere Tag ist der Deiner Geburt .

 

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