0187

187_S

 

Leere Deine Spiegel,
säubere Deine Nägel
und male Dir ein Fenster,
wirf den Schaum Deiner Träume in ein Auge blau.
Im Handumdrehen schmiedest Du Pläne,
heftest Gespenster in den Tag,
bringst mich um den Verstand.
Dann ziehen wir weiter, wir beide.
Mit der Unvernunft eines Teenagers und dem Wissen alter Männer.
Erfinden die Geschichte neu,
die Geschichten schreiben sich wie von selbst.
Verlieren uns.
Erfinde Du Dich neu.
Zwischenzeitlich lässt Du Deinen Blickwinkel vorüberziehen.
Und wirst überrascht sein von den Dingen.
Vielleicht von Dir. Vielleicht auch nicht.
Ich habe Dir so viel zu erzählen und weiß nicht wie.
Du fühlst, was Du fühlen willst und wirst verfolgt.
Von einem Meer voller Lichter,
von den Ängsten Deiner Angst
und den Feinden deiner Freunde.
Von früher oder dem morgigen Tag.
Trinke nur so viel Farben wie es Stimmungen gibt
und streiche Deine Schlafzimmerdecke unbedingt im Pyjama.
Fische mit der ersten Sonne den Tag aus der Nacht,
feile an den übrigen Stunden
und verlasse Dich auf Dein Bauchgefühl .

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s