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Der letzte Zug fuhr mir direkt in die Glieder,
ich sehe deutlich,
mein ganzes Leben liegt jetzt hinter mir.
Hatte noch so viel vor,
im Dauerlauf rennen die Bilder davon.
In den Höhlen meiner Vergänglichkeit
verrauchen müde alle ungenutzten Tage,
die Taten warten auf ihren Täter.
Wirf mir bitte eine Decke über meine schmalen Schultern,
streue mir den Schlaf in meine Augen,
falte die Zunge zum Gebet,
und hilf mir hinüber in mein sonnendichtes,
steinkaltschweißiges, starres Ich.

 

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