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131_S

 

Lass Dein Haar herab,
Deine Note schwängert die Landschaft.
Melodisch duftet Deine Stimme.
Mein Körper wirkt ausgezehrt,
ich sehne mich nach Anerkennung.
Meine Sehnen sind angespannt,
ein Zwischenraum zerreisst die Stille.
Du spielst mit mir, ich spiele mit
und lauter als jede Laute läuten alle Glocken.
Dort hängen im Turm die Schläge aus Metall
und es ist wie es ist und zum Mäuse melken.
Ich finde einfach keinen Ton,
wenn ich unten an Deinem Fenster stehe
und heimlich übe ich auf der Wiese hinter dem Grün,
wippe mit dem Fuss im Takt der Halme,
krempele mir die Beine hoch
und der Regen lässt mein Gesicht schrumpfen.
Bitte entdecke mich,
danach gibt es keine Fisimatenten mehr.
Später stimme ich noch mein Gefühl (auf ein hohes C vielleicht )
und betrinke mich an Dir
oder am Sonnenlicht,
das gerade im Rasen versickert.

 

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