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© MatuSchinski

 

In leeren Räumen fange ich gerne an zu träumen.
Säume mich gerne mit einem Zwirn,
einem Samt, dass meine Mutter mich nicht erkannt.
Vertäue den Körper mit kostbarer Schnur,
verteuere mein Ich.
Ein Blick in die Garnitur gibt mir Recht,
gar nicht mal schlecht, Herr Specht.
Trage zur Garderobe gerne auch mal die Robe,
geschniegelt und gestriegelt,
jedoch nicht eingeigelt.
Lackschuh am Fuss und die Anderen schauen
wie gelackmeiert.
Am Hals klebt der Schlips,
iss niemals Chips
in Verbindung mit dem Tragen von Anzügen.
Das ist anzüglich.
Viele Leute ergeben eine Meute
und bei zu vielen Klamotten
bekomme ich die Motten.
Denen gebe ich die Kugel,
der Falter kugelt sich vor Lachen.
Manche Sachen muss man einfach machen,
muss man einfach machen.
Amüsant, wie wir uns amüsieren
und jedes Tierchen hat sein Pläsierchen.

 

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