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Wie schön Du bist.
Wo warst Du, für den Rest meines Lebens.
Gestern in einer Woche haben wir uns wieder gesehen,
der Tau tropfte wie ein Blumenstrauss ins Bild.
Du hast mich entführt an den Tatort unseres Verstandes.
In die Szenen vergangener Lebensmodelle.
Wie ergreifend, wir ergriffen die Flucht und haben erst später verstanden.
Bringe mich bitte weg von hier, mit Deinem flügellosen Lachen.
Deiner federleichten Art, die Dinge zu verstehen, Dich zu verändern.
Und alle anderen damit anzustecken.
Zurück liessen wir den Freund, der nachts noch Kupfer sticht,
für uns die Stühle rückt und zum Spass seine Hand erhebt
gegen das durchsichtige Licht.
Wir könnten uns in Zukunft verabreden, ohne gleich hysterisch zu werden.
Ohne gleich mit der Wahrheit zu prahlen
oder mit einem geschlossenen Herzen
nach dem Anderen zu fahnden.
Wir könnten in Zukunft in einem Dreieck leben,
aus Vernunft, Hingabe und gespielter Verzweiflung.
Wir könnten den Augenblick geniessen, würden wir ihn denn erkennen.
Versuchen, das Schönste festzuhalten, als würde es uns gehören.
Als würden wir uns selbst gehören.
Bitte nehmen Sie Platz und warten Sie, bis Sie aufgerufen werden.

 

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