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Carpe diem.
Als ich nach langem Hin und Her endlich aufgab, Dich zu finden,
sass der Irrtum schon länger wie ein verdrängter Kopfschmerz in den Sümpfen des Vergessens.
Du weisst, man entkommt dem eigenen Schatten nicht
und zum allgemeinen Verständnis legst Du Dir das Tuch der Verständigung über das Gesicht.
Steckst Sand in Deinen Kopf, ordnest Dein Leben in eine Kiste ein
und wirfst Dich dabei in eine Körperhaltung, die hält, was sie verspricht.
Predigst, statt zuzuhören.
Lachst laut, statt zu schweigen.
Kniest, statt davon zu laufen.
Bindest Dich, statt frei zu sein.
Schweigst an Stellen, wo Du es nicht verstehst.
Betest, statt die Dinge selbst zu tun.
Fragst, statt die Antworten zu finden.
Bist ein Mann des Wortes.
Du sagst, ich ändere mich.
Ich nehme Dich beim Wort.

 

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