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Das setzt dem Ganzen die Krone auf
und wenn ich nicht mehr König von Deutschland sein werde,
heirate ich die Prinzessin unter der Erbse.
Hinter den Hügeln an den Bergen,
zwischen den sieben Winden
und dem Raunen des Waldes,
im Angesicht des Vergessens,
am Fusse eine Bachlaufes,
dort wo mein Herz begraben scheint.
Zwischen den Ängsten und der Angst,
zwischen den Wolken, auch wenn sie verhangen sind.
Auch Wölfe schlafen gerne in einem Schafspelz,
verdächtig nur, dass weit und breit kein Schwein zu sehen ist.
Tief liegen die Augen unter der Rinde
und zornig beisst ein mundloses Lächeln Löcher in die Landschaft.
Fliehe, so lange es noch eine Flucht gibt.
Entkomme Dir selbst.
Schreie laut, auch wenn Dich keiner hört.
Nur Du musst verstehen.
Wiege Dich mit den Gräsern, fliege mit den Löwenzähnen davon.
Lege Dich zu den Zwergen und verreise mit den Riesen,
lasse die Elfen in den Bäumen schlafen,
kämpfe mit Deiner Phantasie und erliege ihr.
Glaube nicht immer der Wahrheit,
traue nicht immer Deinem Glauben.
Wenn jüngst der schwarze Holunder naht,
verrate ich Dir, das Füsse zum Laufen gemacht sind
und die Augen neugierige Schwämme, die alles in sich aufsaugen.
Folge Deiner Prophezeiung und nicht dem inneren Schweinehund.
Grabe Dein Herz aus dem Maul eines davonfliegenden Fisches und springe über Zäune,
traue Dich nachts in die Finsternis
und male Dir beizeiten den Tag aus, wie er dir gefällt.

 

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