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Ich lese in den Spuren, lese in Dir.
Reisse an dem Riemen und verachte dabei meine Bestimmung.
Finde keine Ruhe und gehe mir unter die Haut,
wenn das Korn in den Hafer sticht und dabei blind wird vor Wut,
hängt 3 Faden tief der Hühnerhabicht und hilft bei der Suche, der Süchtigen.
Milde gestimmt umkreist er dabei seinen unsichtbaren Feind,
bleibt seiner Seele treu und traut seinen Augen nicht.
Gleicht auch ein Ei dem anderen, so hat nur Einer etwas davon.
Der Rest geht an die Diebe.
Trägt dann und wann eine Skulptur ein Kleid aus Federn,
täuscht wahrhaft Interesse vor,
bringt es den Betrachter in Verlegenheit
und den Fuchs um den Verstand.
Für Euch übernachte ich in den Kopfkissen oder den Töpfen oder in den Baumwipfeln.
Manchmal auch in Euren Köpfen oder kurz darüber.
Der Wecker ist mein bester Freund.
Ich schmeisse Euch aus Eurer Verlegenheit und bin niemals selbstverständlich.

 

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