0207

Ich denke, dass ich gut bin.
Ein guter Mensch, ohne böse Absichten.
Auch wenn mir sonst keiner über den Weg traut,
bin ich doch mutig genug und hänge die Finsternis des Mondes
in die Zwischenräume frisch gewaschener Bewegungen.
Von links nach rechts sortiert sich die Biographie alter Tage,
am Boden zerstört ordnet das Sterngespinst eine neue Ordnung.
Ich betrachte das Schauspiel als Interpret und Autor, als Zuschauer,
und entdecke mich dabei neu.
Im Morgengrauen nutze ich die Neigung des Winkels
und fege die wenigen Krümel der letzten Nacht in eine Schale,
der Wind kämmt mir das Haar aus dem Gesicht,
ich falle auf die Knie.
Dabei schwankt die Stimmung zwischen Rotwein und Leitungswasser.
Danach verschenke ich den Tag.

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