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Du erkennst, wann das Meer geteilt werden muss und durch wen.
Du weisst, wann Dir das Wasser bis zum Hals steht und warum.
Du ziehst mit dem Schwert eine blutige Spur und fragst Dich, weshalb.
Du wirfst die Wellen wie Schatten über Deine Schultern und bist Dir unsicher.
Du gibst vor, klar zu sein und doch sind trübe Deine Worte, wenn Du sprichst.
Du sagst, mit gespaltener Zunge glaubt man Dir nicht und doch hören Dir alle zu.
Du verstehst Dich gut im Umgang mit den Dingen aber an Bord ist nur Platz für Euch zwei.
Du suchst im Schwung Dein Rückgrat zu finden, daran soll es nicht scheitern.
Du meinst, der Kapitän zu sein aber die Natur verschlingt Dich, wenn sie mag.
Du behauptest, dass Du oben bist aber wo ist eigentlich unten.
Du bist Dir sicher, alles zu beherrschen aber auch Dir zerrinnt das Wasser in den Händen.
Du machst Dich auf die Reise und unbewusst ist alles nur ein Fluch, ein Kreisel der sich dreht in Deinem Kopf.
Du trinkst das Feuer, bevor es Dich verbrennt.
Mein lieber Kokoschinski.

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