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In Beziehung zu uns selbst treiben wir im Fahrwasser der Ahnungslosigkeit dahin.
Hoffnung ist eine Kraft, die der Angst die Nahrung nimmt.
Zuversicht eine Tür, die es aufzustossen gilt.
In der Natur der Dinge ist die Selbstverständlichkeit ein Freund,
den man manchmal nicht wiedererkennt.
Nimmt die Fährte an Fahrt auf, ist der Ausgang oft verstellt,
die Möbel in unseren Köpfen sind wässrig wie zerweinte Augen.
Die Tiefe in uns begleitet das eine Leben wie ein treuer Hund
und auf einmal vermissen wir die Kindheit,
die vom Argwohn, den Tagen voller Missverständnisse
und der Vernunft verscheucht wurde wie Fliegen vom Kuchen. 
Über uns das Meer.

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